Goldita-Tomate: Die ertragreiche orange Cherry mit süßem Geschmack und Gartentipps
Die Goldita-Tomate ist eine leuchtend orangefarbene Cherry- bzw. Cocktailtomate, die mit früher Reife und hohem Ertrag überzeugt. In diesem Artikel erfahren Sie Herkunft, Pflanz- und Pflegetipps, Ernte- und Verwendungs-Ideen sowie Bezugsquellen — alles, was Hobbygärtner zur Goldita wissen sollten.
Was ist die Goldita-Tomate?
Die Goldita (häufig auch Goldita-Tomate geschrieben) ist eine samenfeste, orange bis goldgelbe Cherry- bzw. Cocktailtomatensorte. Charakteristisch sind süße, aromatische Früchte von etwa 12–25 g, die in gleichmäßigen Rispen reifen. Die Pflanzen sind wuchsfreudig, indeterminiert (Stabtomaten) und können eine Höhe von 150–200 cm oder mehr erreichen — ideal für Anbau im Gewächshaus, Unterstand oder an einer sonnigen Hauswand.
Ursprung und Eigenschaften
Die genaue Züchter-Herkunft ist nicht vollständig dokumentiert, die Sorte gilt aber als aus Deutschland oder dem mitteleuropäischen Raum stammend. Goldita zählt zu den ertragreichen und früh reifenden Sorten und wird oft als zuverlässige Cocktailtomate mit stabilem Ertrag gelobt. Fruchtfarbe: leuchtendes Orange/Goldgelb; Geschmack: süß bis leicht würzig; Verwendung: frisch, in Salaten, als Snack, zum Trocknen oder Einlegen.
Pflanzenmerkmale auf einen Blick
- Typ: Indeterminierte Stabtomate (eine dauertragende Sorte)
- Fruchtgröße: Cherry/Cocktail, 12–25 g
- Farbe: Orange bis goldgelb
- Reife: früh bis mittel früh
- Wuchshöhe: 150–200+ cm
- Ertrag: sehr hoch, viele Trauben
Anbau: Samen, Standort und Aussaat
Für die Aussaat verwenden Sie qualitativ hochwertiges Saatgut (samenfest oder Bio). Die Aussaat im Haus oder auf der Fensterbank erfolgt in Mitteleuropa Mitte Februar bis Mitte März. Die Pflanzung ins Freiland oder ins Gewächshaus sollte nach den letzten Frösten stattfinden (Mitte/Ende Mai), wenn die Nachttemperaturen dauerhaft über 8–10 °C liegen.
- Substrat: lockere, nährstoffreiche Aussaaterde; später humoser Gemüse- oder Tomatenerde.
- Standort: vollsonnig, windgeschützt; Gewächshaus oder geschützte Hauswand steigern Ertrag und Reife.
- Pflanzabstand: 50–80 cm zwischen den Pflanzen, damit Luftzirkulation gewährleistet ist.
Pflege: Gießen, Düngen und Ausgeizen
Goldita-Tomaten benötigen regelmäßige Pflege, damit sie ihr Ertragspotenzial ausschöpfen:
- Gießen: gleichmäßige Bodenfeuchte — Staunässe vermeiden. Mulchen reduziert Verdunstung und verhindert Temperaturschwankungen.
- Düngen: Ausgewogener Langzeitdünger zu Pflanzung, während der Wachstumsphase zusätzlich Kalium betonen (Tomatendünger), um Fruchtqualität zu sichern.
- Ausgeizen: Bei indeterminierten Pflanzen empfiehlt sich regelmäßig Ausgeizen, wenn Sie einen einzelnen Stamm erziehen. Alternativ buschig lassen (weniger Arbeit), dann wächst die Pflanze dichter und benötigt mehr Platz.
- Stützen: Stab, Spalier oder Tomatenring sind wichtig — die Rispen sind schwer bei hoher Ertragsleistung.
Krankheiten und Schädlinge
Goldita ist wie viele Tomaten anfällig für klassische Tomatenkrankheiten. Eine vollständige Resistenz ist nicht dokumentiert, daher sind vorbeugende Maßnahmen wichtig:
- Krautfäule (Phytophthora infestans): besonders im Freiland bei feuchter Witterung. Vorbeugend: Sortenabstand, gute Luftzirkulation, Fungizidbehandlungen bei Bedarf.
- Blattkrankheiten & Pilze: regelmäßiges Entfernen von unteren Blättern, keine Tropfbewässerung auf das Laub.
- Schädlinge: Blattläuse, Weiße Fliege und Schnecken — biologisch mit Nützlingen oder Hausmitteln bekämpfen.
Erntezeit und Lagerung
Die Ernte beginnt bei früh reifenden Pflanzen ab Juli (je nach Aussaat und Standort) und kann bis in den Herbst dauern. Ernten Sie die Früchte, wenn sie voll ausgefärbt und leicht weich sind — dann ist das Aroma am besten. Lagerfähigkeit: Cherry-Tomaten wie die Goldita sind nicht lange lagerfähig; kühl (10–12 °C) und trocken lagern, für längere Haltbarkeit einkochen, trocknen oder einfrieren.
Geschmack und Verwendung
Goldita-Tomaten zeichnen sich durch ein süßes, fruchtiges Aroma mit leichter Würze aus. Typische Verwendungsarten:
- Frisch als Snack oder in bunten Sommersalaten
- Caprese-Varianten mit Mozzarella und Basilikum
- Einlegen oder einreduzierte Cherrytomaten für Pastasaucen
- Halbtrocknen für würzige Antipasti
Vergleich zu ähnlichen Sorten
Im Vergleich zu anderen gelben/orangen Kirschtomaten punktet Goldita besonders durch hohen Ertrag und frühe Reife. Sorten wie Orange Paruche oder Sun Gold sind ähnlich süß, unterscheiden sich aber in Größe, Robustheit und Wuchseigenschaften. Wenn Sie eine robustere Sorte für ungeheiztes Freiland suchen, sollten Sie lokale Erfahrungen bei Gärtnereien oder Tomatenforen vergleichen.
Bezugsquellen und Saatgut
Samen und Jungpflanzen der Goldita-Tomate sind bei vielen Saatguthändlern und Gartenmärkten erhältlich. Beispiele (nur als Orientierung):
- Garten des Lebens — samenfestes Saatgut
- Tomatenflüsterer — Erfahrungsberichte und Pflanzen
- Floragard — Pflanzeninfo
Beim Kauf auf Bio-Qualität und samenfestes Saatgut achten, wenn Sie eigene Samen gewinnen möchten.
Praxis-Tipps für Hobbygärtner
- Frühzeitig pikieren und auf ausreichende Nährstoffversorgung achten — starke Jungpflanzen tragen besser.
- Mulchen spart Wasser und reduziert Unkraut.
- Bei Gewächshauskultur regelmäßig lüften, um Pilzbefall zu reduzieren.
- Ernte in mehreren Durchgängen; unreife Früchte reifen bei Zimmertemperatur nach.
Fazit
Die Goldita-Tomate ist eine empfehlenswerte Sorte für Gärtner, die eine früh reifende, sehr ertragreiche orange Cocktailtomate suchen. Mit etwas Stütz- und Pflegeaufwand liefert sie über lange Zeit schmackhafte Früchte — ideal für Frischverzehr und vielseitige Küche. Probieren Sie Goldita, wenn Sie Farbe und Süße in Ihren Garten bringen möchten.
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