Neuseeland Palme: Der ultimative Ratgeber zu Cordyline australis & Co.
Träumst du von einem Hauch Exotik in deinem Garten? Die Neuseeland Palme, botanisch oft als Cordyline australis bekannt, bringt Urlaubsfeeling nach Hause. Doch was macht diese Pflanze so besonders und wie pflegst du sie richtig? Lies weiter und entdecke alles Wissenswerte!
Was ist eine Neuseeland Palme?
Auch wenn der Name es vermuten lässt, handelt es sich bei der sogenannten Neuseeland Palme meist um die Cordyline australis, auch bekannt als Keulenlilie oder Kohlbaum. Sie stammt ursprünglich aus Neuseeland und Australien und ist trotz ihres Namens keine echte Palme, sondern gehört zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Die Nikau-Palme (Rhopalostylis sapida) ist eine tatsächlich in Neuseeland beheimatete Palmenart, die allerdings in unseren Breiten weniger verbreitet ist.
Die Cordyline australis im Detail
Die Cordyline australis zeichnet sich durch ihre schwertförmigen, ledrigen Blätter aus, die in einer dichten Krone angeordnet sind. Es gibt verschiedene Sorten mit unterschiedlichen Blattfarben, von grün über rotbraun bis hin zu panaschierten Varianten.
Beliebte Sorten der Cordyline australis:
- 'Red Star': Bekannt für ihre auffallend roten Blätter.
- 'Green Goddess': Eine Sorte mit leuchtend grünen Blättern.
- 'Albertii': Eine panaschierte Sorte mit cremeweißen Rändern.
Ist die Neuseeland Palme winterhart?
Die Winterhärte der Cordyline australis ist ein wichtiger Faktor bei der Standortwahl. Obwohl sie ursprünglich aus einer Region mit milden Wintern stammt, kann sie unter bestimmten Bedingungen auch in Deutschland überleben. Junge Pflanzen und Sorten mit dunkleren Blättern sind in der Regel frostempfindlicher.
Tipps zur Überwinterung:
- Schutz vor starkem Frost: Bei Temperaturen unter -5°C ist ein Winterschutz ratsam.
- Topfkultur: In Kübeln gehaltene Pflanzen können frostfrei überwintert werden.
- Standortwahl: Ein geschützter Standort, beispielsweise in der Nähe einer Hauswand, bietet zusätzlichen Schutz.
Pflege der Cordyline australis
Die Pflege der Cordyline australis ist relativ einfach, wenn man einige grundlegende Dinge beachtet:
Standort:
- Sonnig bis halbschattig: Die Pflanze bevorzugt einen hellen Standort, verträgt aber auch Halbschatten.
- Windgeschützt: Ein windgeschützter Standort beugt Blattschäden vor.
Bewässerung:
- Mäßig gießen: Die Erde sollte stets leicht feucht sein, Staunässe ist zu vermeiden.
- Weniger gießen im Winter: Während der Wintermonate den Wasserbedarf reduzieren.
Düngung:
- Regelmäßig düngen: Während der Wachstumsperiode (Frühjahr bis Herbst) alle zwei bis vier Wochen mit einem Kübelpflanzendünger düngen.
Schneiden:
- Entfernen von abgestorbenen Blättern: Braune oder vertrocknete Blätter können einfach entfernt werden.
- Formschnitt: Ein Formschnitt ist in der Regel nicht notwendig, kann aber bei Bedarf im Frühjahr erfolgen.
Die Nikau-Palme (Rhopalostylis sapida)
Die Nikau-Palme ist die einzige in Neuseeland heimische Palmenart. Sie ist bekannt für ihre eleganten, gefiederten Blätter und ihren schlanken Stamm. In unseren Breiten ist sie allerdings schwieriger zu kultivieren als die Cordyline australis, da sie empfindlicher auf Frost reagiert.
Pflege der Nikau-Palme:
- Warm und hell: Benötigt einen warmen und hellen Standort.
- Hohe Luftfeuchtigkeit: Profitiert von einer hohen Luftfeuchtigkeit.
- Gute Drainage: Staunässe unbedingt vermeiden.
Wo kann man eine Neuseeland Palme kaufen?
Cordyline australis und seltener auch Nikau-Palmen sind in vielen Gartencentern, Baumärkten und Online-Shops erhältlich. Achte beim Kauf auf gesunde Blätter und einen kräftigen Stamm.
Fazit
Die Neuseeland Palme (Cordyline australis) ist eine attraktive und relativ pflegeleichte Pflanze, die einen Hauch Exotik in jeden Garten bringt. Mit der richtigen Pflege und einem geeigneten Standort kann sie auch in unseren Breiten gedeihen und viele Jahre Freude bereiten. Wer es wagt, kann sich auch an der anspruchsvolleren Nikau-Palme versuchen.